:chancen durch diversity für beschäftigte
Seminarangebote persönliche Karrierewege für Fach- und Führungskräfte
Diversity Management wird von immer mehr Unternehmen und Organisationen als wichtige Managementstrategie genutzt, um für vielfältige Talente für eine Mitarbeit zu gewinnen. [knowbodies] geht an das Thema Gleichstellung aus dem kommunikativen Blickwinkel heran und bietet spezielle Seminare für Beschäftigte zu den Bereichen Karriere und Kommunikation an.
Das Kommunikationsverhalten einer Person kann entscheidendes Kriterium für den beruflichen Aufstieg sein. Aus diesem Grund ist es für Fach- und Führungskräfte wichtig, ihre persönlichen Kommunikationsstrategien kennen zu lernen und in der Praxis karrierefördernd einzusetzen. Darüber hinaus gilt es, Netzwerke für den eigenen Erfolg zu nutzen. Dr. Astrid Nelke gibt ihre langjährigen Erfahrungen aus Theorie und Praxis in Seminaren und im individuellen Coaching weiter. Sie erklärt wissenschaftliche Hintergründe und macht Fallstricke in der Praxis deutlich.
Dieses Seminar wird auch speziell für Frauen angeboten.
Weitere Seminar- und Coachingthemen:
- Persönliche Karrierewege für Fach- und Führungskräfte
- Karrierefalle Networking – Vernetzen ist alles!
- Erfolgreich mit Familie UND Beruf
Links zum Thema:
“Kommunikationsstrategien und Aufstieg von Frauen und Männern im Beruf”
fastforeword.magazin 1-10
http://ffw.denkraeume-ev.de/1-10/nelke.html
“Kommunikationsstrategien und Netzwerkbeziehungen von Frauen und Männern im Beruf” von Dr. Astrid Nelke im Juni 2008
http://web.fu-berlin.de/gpo/nelke-mayenknecht.htm
Abstract
Das Kommunikationsverhalten der Akteurinnen und Akteure im Berufsleben entscheidet mit über ihren Aufstieg. Frauen und Männer nutzen unterschiedliche Kommunikationsstrategien, um sich in der Berufswelt zu artikulieren. Unabhängig davon, was gesagt wird, kommt dem wie es gesagt wird und zu wem es gesagt wird, eine wichtige Rolle zu, die nicht nur in der unmittelbaren Situation ein bestimmtes Bild von der oder dem Kommunizierenden vermittelt, sondern auch mittelfristig über Karrieren entscheiden kann. Außerdem bestimmen oftmals die Beziehungen, also das berühmte „Vitamin B“, ob jemand die nächste Stufe der Karriereleiter erklimmt. Seit einigen Jahren wird das Umgehen mit diesem „Vitamin B“ als Netzwerken bezeichnet. Handelt es sich dabei um nicht von Organisationen vorgegebene Strukturen, spricht man von informellen Netzwerken. Der Umgang mit diesen und die Inklusion in diese sind bei den Geschlechtern unterschiedlich ausgeprägt. Gerade in Führungskräfte-Netzwerken sind Frauen deutlich seltener vertreten – verständlich, es gibt in diesen Sphären der Geschäftswelt kaum Frauen. Studien haben ergeben, dass sich durch die ungleiche Inklusion in diese Netzwerke die unterschiedlichen Kommunikationsstrategien, die Frauen und Männer im Berufsleben gebrauchen, erklären lassen. Die „männlichen“ Kommunikationsstrategien funktionieren am besten in informellen Netzwerken. Ohne einen Zutritt zu diesen können Frauen diese Art der Strategien für ihre Kommunikation schlecht nutzen. Es hat sich gezeigt, dass die von Männern verwendeten Kommunikationsstrategien und ihre Inklusion in informelle Netzwerke sich positiv auf ihre Karriere auswirken. Frauen bleiben hier auf der Strecke. Diese Benachteiligung kann durch stärkeres Formalisieren der Zugangsvoraussetzungen für Führungspositionen und aktiveres Netzwerken von Frauen verbunden mit dem Verändern ihrer Kommunikationsstrategien verringert werden. Wenn Frauen dann auch noch ihr Wissen deutlicher an ihre Person binden, werden sie nicht mehr so schnell auf dem Weg nach oben vergessen.