persönliche karrierewege

[knowbodies] betrachtet das Thema Beschäftigtenpotential aus dem Blickwinkel der Kommunikation und bietet spezielle Seminare für Fach- und Führungskräfte zu den Themen persönliche Karrierewege und Kommunikation an. Denn Motivation ist immer Selbst-Motivation. Für den amerikanischen Psychologen Mihaly Csikszentmihlyi ereignet sich Glück im Rahmen von Tätigkeiten, die unser ganzes Leistungsvermögen in Anspruch nehmen. Für den erfolgreichen Karriereweg sind also die persönliche Sinnsuche und das individuell gesteckte Ziel die Schlüssel zur Eigenmotivation – in der Beratung zeigen wir den Weg dorthin.

Das Kommunikationsverhalten einer Person ist ein entscheidendes Kriterium für ihren beruflichen Erfolg und das Gelingen der eigenen Karriere. Seine individuellen Ziele im beruflichen Kontext zu erreichen, heißt, richtig zu kommunizieren. Aus diesem Grund lernen Fach- und Führungskräfte mit uns ihre persönlichen Kommunikationsstrategien kennen und diese in der Praxis karrierefördernd einzusetzen. Darüber hinaus zeigen wir, wie verschiedene Netzwerke für den eigenen Erfolg genutzt werden können. Das Coaching wird einzeln oder in kleinen Seminargruppen bis zu sechs Teilnehmenden angeboten – Termine speziell für Frauen stehen zur Verfügung.

Links zum Thema:

“Kommunikationsstrategien und Aufstieg von Frauen und Männern im Beruf”
fastforeword.magazin 1-10

http://ffw.denkraeume-ev.de/1-10/nelke.html

 

“Kommunikationsstrategien und Netzwerkbeziehungen von Frauen und Männern im Beruf” von Dr. Astrid Nelke im Juni 2008

http://web.fu-berlin.de/gpo/nelke-mayenknecht.htm

Abstract

Das Kommunikationsverhalten der Akteurinnen und Akteure im Berufsleben entscheidet mit über ihren Aufstieg. Frauen und Männer nutzen unterschiedliche Kommunikationsstrategien, um sich in der Berufswelt zu artikulieren. Unabhängig davon, was gesagt wird, kommt dem wie es gesagt wird und zu wem es gesagt wird, eine wichtige Rolle zu, die nicht nur in der unmittelbaren Situation ein bestimmtes Bild von der oder dem Kommunizierenden vermittelt, sondern auch mittelfristig über Karrieren entscheiden kann. Außerdem bestimmen oftmals die Beziehungen, also das berühmte „Vitamin B“, ob jemand die nächste Stufe der Karriereleiter erklimmt. Seit einigen Jahren wird das Umgehen mit diesem „Vitamin B“ als Netzwerken bezeichnet. Handelt es sich dabei um nicht von Organisationen vorgegebene Strukturen, spricht man von informellen Netzwerken. Der Umgang mit diesen und die Inklusion in diese sind bei den Geschlechtern unterschiedlich ausgeprägt. Gerade in Führungskräfte-Netzwerken sind Frauen deutlich seltener vertreten – verständlich, es gibt in diesen Sphären der Geschäftswelt kaum Frauen. Studien haben ergeben, dass sich durch die ungleiche Inklusion in diese Netzwerke die unterschiedlichen Kommunikationsstrategien, die Frauen und Männer im Berufsleben gebrauchen, erklären lassen. Die „männlichen“ Kommunikationsstrategien funktionieren am besten in informellen Netzwerken. Ohne einen Zutritt zu diesen können Frauen diese Art der Strategien für ihre Kommunikation schlecht nutzen. Es hat sich gezeigt, dass die von Männern verwendeten Kommunikationsstrategien und ihre Inklusion in informelle Netzwerke sich positiv auf ihre Karriere auswirken. Frauen bleiben hier auf der Strecke. Diese Benachteiligung kann durch stärkeres Formalisieren der Zugangsvoraussetzungen für Führungspositionen und aktiveres Netzwerken von Frauen verbunden mit dem Verändern ihrer Kommunikationsstrategien verringert werden. Wenn Frauen dann auch noch ihr Wissen deutlicher an ihre Person binden, werden sie nicht mehr so schnell auf dem Weg nach oben vergessen.