Deutscher Mittelstands-Bund (DMB) informiert zum Brexit

16. Februar 2017 – Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) hat es sich zum Ziel gesetzt, seine Mitglieder umfassend zum Brexit und dessen Auswirkungen zu informieren. Hierzu wurden im Kompetenzcenter „Internationalisierung im Mittelstand“ zahlreiche Aspekte aufbereitet und eine Broschüre zum Thema „Brexit – Die Folgen des EU-Austritts des Vereinigten Königreiches“ herausgebracht. „Nachdem am 23. Juni 2016 die Briten in einem Referendum mehrheitlich für den EU-Austritt gestimmt haben, ist es für kleine und mittelständische Unternehmen wichtig, zu erfahren, was dieser Austritt für sie und ihre Zusammenarbeit mit Partnern in Großbritannien bedeutet. Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten Grundlagen dieser Entwicklung im politischen sowie wirtschaftlichen Bereich herausgearbeitet und bieten unseren Mitgliedern so die Möglichkeit, interessante Details und Auswirkungen des Brexit zusammengefasst nachzuschlagen“, erklärt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB.

Hierzu werden zur Orientierung bestehende Kooperationsmodelle zwischen der Europäischen Union und Staaten, die nicht Mitglied in der EU sind, vorgestellt. Unterschieden werden das Modell des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), das Schweiz-Modell, das Kanada-Modell sowie das WTO-Modell. Anschließend wird auf die wirtschaftliche Bedeutung des Vereinigten Königreiches in der Europäischen Union eingegangen und in diesem Zusammenhang auch die Handelsverflechtungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU dargelegt. Die wirtschaftlichen Folgen des Brexit werden mit Ergebnissen aus unterschiedlichen Studien sowohl für das Vereinigte Königreich als auch für Deutschland dargestellt. „Uns interessiert vor allem der mit zwei Jahren zeitlich befristete sehr besondere Prozess eines erstmaligen Abspaltens eines Mitgliedstaates aus einer gewachsenen Werte- und Wirtschafts-Gemeinschaft, zumal ja auch in anderen EU-Ländern das Thema immer wieder aufkommt und insbesondere von nationalistisch motivierten Parteien propagiert wird“, so Tenbieg weiter.

Interessierte Leserinnen und Leser erhalten weitere Informationen unter www.mittelstandsbund.de/brexit.